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Station S2

Zielgruppe

Das Angebot der Station S2 wendet sich an Drogenabhängige, darunter vorrangig an Opiatabhängige.

Konzept

Die Behandlung erfolgt im multiprofessionellen Team. Von besonderer Bedeutung ist die Entwicklung eines langfristigen Behandlungsplanes für die Zeit nach der stationären Behandlung, um den entgifteten Zustand auch aufrecht erhalten zu können, insbesondere die Vermittlung in eine rehabilitative Behandlung in einer Suchtfachklinik (so genannte Langzeittherapie). Eine weitere Möglichkeit der Nachbehandlung ist die abstinenzorientierte Behandlung mit einem Opiatblocker in unserer Naltrexon-Ambulanz. Sofern eine abstinenzorientierte Behandlung unrealistisch erscheint, wird auf der Station eine Substitutionsbehandlung eingeleitet.

Behandlungsangebote

Abhängig von der Indikation erfolgt die Behandlung in einem gestuften Setting mit unterschiedlicher Therapieintensität. Die Behandlung durch das multiprofessionelle Team umfasst u.a.,

  • Medikamentöse Linderung von Entzugsbeschwerden
  • Diagnostik und Therapie begleitender psychischer Störungen
  • Einstellung Opiatabhängiger auf ein Substitut
  • Einstellung Opiatabhängiger auf einen Opiatblocker (Naltrexon)
  • Sozialpädagogische Hilfe bei der Vermittlung in eine Anschlussbehandlung, insbesondere in eine Suchtfachklinik
  • Akute Belastungssituationen und Krisenmanagement

Aufnahme

In einer akuten Krisensituation können abhängige Patienten als Notfall zu jeder Tages- und Nachtzeit aufgenommen werden. In der Regel erfolgt die Aufnahme elektiv, d.h. die Patienten melden sich zuvor telefonisch auf der Station an und erhalten einen Aufnahmetermin. Am Aufnahmetag sollten sich die Patienten bis 9:30 Uhr mit einer Einweisung eines niedergelassenen Arztes zur stationären Behandlung auf der Station S2 einfinden.