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Integration

Warum "Integration"?

Integration ist nicht nur immer wieder ein politisches Thema, sondern auch ein persönliches Anliegen des LVR-Klinikums Essen. Als Fachklinik in einem Ballungsraum, in welchem Menschen verschiedenster Herkunftsländer, Ethnien und Religionen zusammenkommen, sehen wir uns nicht allein unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sondern auch unseren Patientinnen und Patienten sowie Partnern gegenüber verpflichtet, ihnen auf einer möglichst breiten Ebene zu begegnen und kulturelle wie religiöse Besonderheiten im Umgang mit ihnen zu respektieren und zu beachten. Daher hat sich das LVR-Klinikum Essen - unter Führung des Landschaftsverbands Rheinland - für eine strategische Ausrichtung zur interkulturellen Öffnung, das heißt die Anpassung an die Erfordernisse einer multikulturellen, multiethnischen und multireligiösen Gesellschaft, entschieden.

Was macht ein Integrationsbeauftragter?

Die Aufgabe des Integrationsbeauftragten ist es, auf eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung von Patientinnen und Patienten mit Migrationshintergrund einzuwirken. Der Integrationsbeauftragte betreut so zum Beispiel einen klinikinternen Facharbeitskreis, den sogenannten „Qualitätszirkel Integration“, zu dessen Aufgaben und Zielen unter anderem die Erarbeitung von geeigneten Maßnahmen für solch eine verbesserte Versorgung gehört. In enger Kooperation und Zusammenarbeit mit dem Qualitätsmanagementbeauftragten macht der Integrationsbeauftragte außerdem Vorschläge zur Entwicklung von Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung und koordiniert diese.

Nach Absprache mit dem Klinikvorstand vertritt der Integrationsbeauftragte die Klinik in allen Belangen der Integration in kommunalen Gremien, Arbeitsgruppen etc. Er fördert den Kontakt zwischen der Klinik und kommunalen Stellen des Versorgungsgebietes wie etwa dem Ausländerbeauftragten, den Sozialdiensten der Stadt sowie den kulturellen und gesellschaftlichen Vereinigungen der Migrantinnen und Migranten.

Mitarbeit im netzwerkbezogenen Qualitätsmanagement

Die Einführung eines netzwerkbezogenen Qualitätsmanagements (NBQM) bietet die Möglichkeit, die Vernetzung in der kommunalen psychiatrischen Versorgung systematisch weiter zu entwickeln sowie Kooperations- und Kommunikationshemmnisse zu reduzieren. Ziel ist es, Kooperation, Koordination und Vernetzung von Mitgliedern des regionalen Verbundes mit dem Ziel der Verbesserung der Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen und Behinderungen zu fördern. Dazu gehören unter anderem die Psychiatriekoordination der Stadt Essen, die Essener Kontakte, der Verein zur interkulturellen Beratung und Betreuung im Gesundheitsbereich von Essen und dem Ruhrgebiet (VIBB) e.V., die Sozialpsychiatrischen Kompetenzzentren für Migration (SPKoM) und viele mehr.

Wenn Sie Beratungsbedarf haben

Wenn Sie Beratungsbedarf haben oder sich über unsere Angebote informieren möchten, können Sie gerne unseren Integrationsbeauftragten kontaktieren. Die Kontaktdaten finden Sie auf der rechten Seite.