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Station KJP 3

Zielgruppe

Die KJP 3 ist eine therapeutische Kinderstation. Wir behandeln 10 Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren. Die Krankheitsbilder, die auf der Station behandelt werden können, umfassen das gesamte Spektrum der Kinderpsychiatrie; die Behandlungsschwerpunkte sind: Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung, Störung des Sozialverhaltens, kindliche Depression, Essstörung, Angsterkrankung, Zwangsstörungen, Phobien, Trauma-Folgestörung, Autismus, Bindungsstörung, psychosomatische Erkrankungen.

Konzept

Die Kinder werden zunächst in unserer Ambulanz gesehen und dann über Warteliste aufgenommen. Die Behandlung erfolgt stationär, am Ende einer stationären Therapie ist zur Überleitung in den Alltag auch eine tagesklinische Behandlung auf der Station möglich. Bereits im Vorfeld einer geplanten stationären Aufnahme lernen die Patientinnen und Patienten und ihre Familien die Station kennen, damit gegenseitige Anforderungen und Rahmenbedingungen geklärt werden können.

Durch unser psychotherapeutisches Setting bieten wir den Kindern, aber auch den Eltern die Möglichkeit, sich in schwierigen Situationen neu zu orientieren und gemeinsam neue Wege zu gehen. Wir begleiten und unterstützen die Kinder und ihre Familie während des stationären Aufenthaltes. Wir nutzen effektiv die Zeit der Behandlung und binden frühzeitig andere Institutionen zur nachstationären Betreuung ein.

Behandlungsangebot

Die Behandlung durch ein multiprofessionelles Team und umfasst folgende Angebote:

  • Mitarbeiter des Pflege- und Erziehungsdienstes stehen dem Kind rund um die Uhr als Ansprechpartner zur Verfügung und leiten es im Alltag und in pflegetherapeutischen Gruppen an. Sie stehen den Eltern für pädagogische Gespräche zur Verfügung und gestalten den Familiennachmittag.
  • Zwei psychotherapeutisch weitergebildete Ärztinnen oder Psychologinnen führen Verhaltenstherapie in Einzelstunden und Kleingruppen durch.
  • Zwei Heilpädagoginnen bieten Einzeltherapie und Psychomotorikgruppen an.
  • Die Familientherapeutin und die fallführende Psychotherapeutin stehen für die Familientherapie zur Verfügung.
  • Eine Sozialpädagogin unterstützt die Familie bei der Suche nach Hilfen für die Zeit nach der Entlassung und ggf. beim Kontakt zum Jugendamt.
  • Zwei Sonderpädagoginnen der Schule für Kranke/Ruhrlandschule unterrichten im stationseigenen Klassenzimmer, halten Kontakt zur Heimatschule und beraten in Schulfragen. Zum Schulangebot gehören auch Schwimmen, Kanufahren und Voltigieren.

In Visiten und Fallkonferenzen unter Anleitung der Oberärztin und in Chefarztvisiten wird die stationäre Behandlung geplant, regelmäßig überprüft und Empfehlungen für die poststationäre Weiterbehandlung entwickelt.

Aufnahme

Die Terminvereinbarungen für ein Vorgesprächen erfolgen über die Ambulanz der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters.