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Station PM1

Auf der Station PM1 werden Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen und Symptomen aus folgenden Gebieten behandelt:

  • Psychotraumatologie: Traumafolgeerkrankungen, wie z.B. Posttraumatische Belastungsstörung.

    Ein psychisches Trauma ist die psychische Reaktion auf eine traumatische Erfahrung. Die Reaktion auf eine psychische Traumatisierung ist individuell sehr unterschiedlich.

    Häufige und typische Symptome sind z.B. ständig wiederkehrende belastende Erinnerungen an das Trauma, Angstzustände, Schlafstörungen, Erinnerungslücken, depressive Symptome.
  • Somatoforme und funktionelle Erkrankungen: Körperliche Symptome, für die keine vollumfängliche somatische Erklärung gefunden werden kann

    Die Beschwerden können vielfältig sein (z. B. Schmerzen, Bewegungseinschränkung), jedes Organ- oder Funktionssystem betreffen oder sich auf eine konkrete Körperregion beziehen (z. B. Magen-Darmtrakt, Herz- Kreislaufsystem, Nervensystem).

    Ausgelöst durch die körperlichen Beschwerden kommt es zu deutlichen Alltagsbeeinträchtigungen im familiären, sozialen oder beruflichen Bereich bis hin zu Arbeitsplatzverlust und vorzeitiger Berentung. Depressive Verstimmung, Ängste oder z. B. Medikamentenmissbrauch sind häufig die Folge.
  • Arbeitspsychosomatik: Psychosomatische Symptome, die im Rahmen berufsbezogener Belastungen (z.B. durch unerreichbare Anforderungen, fehlende Wertschätzung oder einem Mangel an Einfluss auf die Gestaltung des Arbeitsplatzes) entstanden sind, wie begleitende körperliche Beschwerden, Ängste oder depressive Verstimmungen.

Unser Behandlungskonzept auf der Station PM1 ist störungsspezifisch ausgerichtet, multimodal und enthält sowohl tiefenpsychologische als auch verhaltenstherapeutische Elemente. Neben der Einzelpsychotherapie stellen die Gruppenpsychotherapie sowie Spezialtherapien (Gestaltungstherapie, Körpertherapie, Bewegungstherapie) wesentliche Behandlungselemente des Therapieprogramms dar.